„Den Alltag mit anderen Augen sehen“

Projekt „g@together“ führte Künstlerinnen mit und ohne Behinderung zusammen
09.08.2017 Maria Veen (pd). Ein intensives und kreatives Wochenende haben fünf Künstlerinnen mit Behinderung und sechs Künstlerinnen ohne Behinderung im Kunstatelier „Punktkommastrich“ miteinander verbracht. In dem Projekt „g@together“ entstanden an zwei Tagen rund 30 Acrylgemälde zum Thema „Freude“.

Ein Teil der Bilder wird vom 3. bis 5. November im Reken-Forum bei der Veranstaltung „Kunst in Sicht“ ausgestellt.
Thorsten Lehmann, Diplom-Designer (FH) und Bildender Künstler aus Bochum, hat den Workshop im Benediktushof geleitet. Unterstützt wurde er von der Kunstpädagogin Jacqueline Menke. 

Die beiden haben sich zum Ziel gesetzt, Künstlerinnen mit und ohne Behinderung zusammenzuführen. „Wir wollten eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe erreichen“, erläutert Jacqueline Menke und freut sich über den gelungenen Austausch und das gleichberechtigte Miteinander der Workshop-Teilnehmer. Für die Gruppe war es ein besonderes Erlebnis: „Ich habe gelernt, den Alltag und das Leben mit anderen Augen zu sehen“, resümierte eine Künstlerin. Andere sagten, sie hätten das Wochenende als „fesselnd“ erlebt, sie fühlten sich „geerdet“, und es habe sie „berührt, mit welcher gefühlsmäßigen Intensität“ im Atelier gearbeitet wurde.
Die Farbmühle Reken und der Benediktushof haben das Projekt „g@together“ veranstaltet. Ermöglicht wurde es mit finanzieller Unterstützung der Stiftung Kunst und Kultur Münsterland.

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