Kunsthistorischer Gang durch klingende Tunnel 

20.07.2017 Klein Reken (Christiane Ewering-Schlautmann). Etwa 50 Rekener und Gäste verschiedener Nationen bestaunten bei dem von den „Oldtimern“ musikalisch begleiteten Spaziergang durch 80 Mio. Jahre Sandsteingeschichte die Spuren der Zeit, in der unsere Heimat vom Meer überspielt war.


Die Geschichte vom 5. Tag der Schöpfung wird greifbar, wenn wir das Händchen eines irakischen Kindes über die Muschelabdrücke an den Tunneln, der Kirche, am Schloß Lembeck u. a. führen.
Die Gelegenheit, sich die Bedeutung der Bauwerke, die die Schienen tragen, über die wir aus dem Tal hinaus in die weite Welt fahren, bewusst zu machen, bot sich beim Zwischenstopp an der alten Eiche im Kusebachtal. Heute nicht mehr vorstellbar, aber 1840 entschuldigten sich Bahnreisende wenn sie ihre Verwandten nicht besucht haben – es gab keine Haltestelle! Unsere Kinder können nur erahnen, welche Orte sie in einigen Jahren im Rahmen der Globalisierung und mobilen Welt bereisen werden.

 

Beim abschließenden Schmaus mit Buchweizenpfannkuchen vom Grill und „Cocktail Posten 20“ tauschten die Spaziergänger Erlebtes aus ihrer Heimat und Erfahrungen als Besucher des Landes aus. Sr. Lilian aus Tansania (Sie unterrichtet seit einem Jahr am Mariannhiller Gymnasium Englisch.): „It´s a lovley afternoon, an enrichment for my heart and spirit. Vielen Dank, dass ich dabei sein darf!”
Das schmucke Bahnwärterhäuschen ist seit dem 11. September 2016 neues Kunst- und Begegnungszentrum und zugleich eine Oase für Ruhesuchende aus Nah und Fern mit mystischer Anziehungskraft - eingebettet in die grüne Spinatlandschaft der umliegenden Landwirte.
“Wir freuen uns, dass unsere Intention, Menschen und Kulturen miteinander zu verbinden, mit der bereits dritten Veranstaltung begeisternd angenommen wird und wir damit zur Völkerverständig beitragen.“

 

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