Künftige Notfallsanitäter informierten sich im Benediktushof

26.05.2017 Maria Veen (pd). Was müssen Notfallsanitäter wissen, wenn sie in eine Einrichtung wie den Benediktushof Maria Veen gerufen werden? Wie finden sie sich vor Ort zurecht, und worauf sollten sie beim Umgang mit behinderten Menschen in Not achten? Diese und weitere Fragen standen im Mittelpunkt eines Besuchs von sieben Notfallsanitätern im ersten Ausbildungsjahr im Benediktushof.

Bei einem Rundgang lernten die angehenden Sanitäter das weitläufige Gelände mit den verschiedenen Werkstätten und Wohnhäusern kennen. Im Wohnhaus Teresa konnte die Gruppe ausprobieren, wie man im Falle eines nächtlichen Notfalls Personen mit Behinderungen zügig und sicher evakuiert.
Bewohner Marco Trenkel stellte sich für Übungen mit dem sogenannten Hamburger Rettungstuch zur Verfügung. Diese speziellen Unterlagen befinden sich im Benediktushof in allen Wohnhäusern der Eingliederungshilfe. Die Tücher liegen direkt unter den Matratzen in den Betten und dienen den Rettern im Notfall als Transporthilfe für behinderte oder bettlägerige Menschen.
Für die angehenden Notfallsanitäter und ihren Ausbilder Jörg Niedrich von der Feuerwehr- und Rettungsdienstakademie in Bocholt war es ein interessanter Tag. Neben Marco Trenkel wurde die Gruppe von den Benediktushof-Mitarbeitern Bernhard Harborg und Achim Bußkamp begleitet.

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