Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks besucht Reken

Ursula Schulte lädt Landwirtschaft und Naturschützer zu einem Gespräch ein

12.05.2017 Reken (pd). Der Kreis Borken ist einer, der intensiv genutzten Landwirtschaftsräume in Nordrhein-Westfalen. Da verwundert es nicht, wenn hier sehr unterschiedliche Meinungen von Landwirten und Naturschützern aufeinander treffen.

 

Um mit allen Beteiligten ins Gespräch zu kommen, hat die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte Bundesumweltministerin Dr. Barbara Hendricks in ihren Wahlkreis eingeladen. Auf dem Hof Sühling lernte die Ministerin einen bäuerlichen Familienbetrieb kennen. Das Ehepaar Monika und Heinrich Sühling führte die Gäste zusammen mit ihren Kindern durch den Betrieb und verdeutlichte, dass Familienbetriebe eine verlässliche Politik brauchen, die nicht auf eine Legislaturperiode beschränkt ist. „Wir denken und handeln für Generationen, dafür brauchen wir Sicherheit“, so die Familie Sühling.

Im Anschluss fand im Hotel Schmelting in Groß-Reken, ein Gespräch zwischen Vertretern von NABU, BUND, Fischereiverband und Vertretern der Ortslandwirtschaft sowie des WLV-Kreisverbandes und der Ministerin statt.

Es wurde sehr kontrovers über Gewässerverschmutzung, über Nitratwerte im Grundwasser, über den Einsatz von Düngemittel und die sogenannte „gute fachliche Praxis“ diskutiert. „Ich fand die heutige Diskussion war sehr offen, es wurde Tacheles geredet. Das gefällt mir, weil man dann irgendwann zum Kern des Problems kommt. Ich glaube, dass die Kreislandwirtschaft und der Nabu/BUND im Gespräch bleiben müssen. Das tut beiden gut, insbesondere der Landwirtschaft, weil man sich oft zu Unrecht an den Pranger gestellt fühlt. Das sehe ich genauso, ehrliche Bauern müssen unter dem Fehlverhalten anderer Bauern leiden und werden -mit in Haftung- genommen. Dem kann man nur mit Transparenz und einem offenen Wort entgegenwirken“, zog Ursula Schulte ein Fazit.

 

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