Eröffnung der Ausstellung mit Werken von Karl Josef Schaumburg

24.04.2017 Groß Reken (bli). Die katholischen öffentlichen Bücherei St. Heinrich in Groß Reken hatte am vergangenen Sonntag zur Eröffnung einer Kunstausstellung eingeladen. Gezeigt wurden Aquarelle, Federzeichnungen und Bleistiftskizzen von Karl Josef Schaumburg aus dem Nachlass seiner Familie.

Die Arbeiten zeigen unteranderem historische Ansichten von Reken. Familienmitglieder, Kunstfreunde und Weggefährten waren zur Vernissage gekommen um die künstlerische Seite des Rekener Originals kennenzulernen. Er starb im Jahr 2010 und war vielen als Architekt und Akkordeonspieler in Erinnerung geblieben. Damals musizierte er häufig gemeinsam mit Heinrich Kuhrmann (ehemaliger Bürgermeister von Reken, 1984 bis 1994), der ebenfalls bei der Ausstellungseröffnung anwesend war.
Ulrike Benson, Vorsitzende der Künstlervereinigung Rekener Farbmühle begrüßte die Gäste.

 

Erika Reichert erzählte in ihrer Begrüßungsrede einige Auszüge aus seiner Lebensgeschichte. Im Jahr 1959 hatte Karl Josef Schaumburg sein Examen als Architekt gemacht. Er war ein Freund der Familie Bösing und Stammgast im Restaurant „Alter Garten“. Sein Bild von der „Schönen Römerin“ schenkte er ihrer Schwester Irmgard Bösing.. Das Gemälde ist eine Kopie von dem Werk „Bildnis einer jungen Römerin“ (Anfang 16. Jahrhundert) und hängt bereits seit vielen Jahren im Restaurant „Alter Garten“ in Klein Reken.

Erika Reichert griff zur Gitarre um das plattdeutsche Lied „Kunterdanz“ den Gästen vorzusingen, das der Akkordeonspieler Karl Josef Schaumburg mit ihren Schülern immer geübt hatte. Das Aquarell von der Kirche in Klein Reken wird auch in ihrem nächsten Buch „Freie Fahrt ins Münsterland“ erscheinen, aus dem sie, bezugnehmend auf das Bild, einige Zeilen vorlas.


Ebenso hielt Bernhard Hensel, Vorsitzender des Rekener Heimatvereins, eine Laudatio auf Karl Josef Schaumburg. Er hatte den Rekener Architekt und Akkordeonspieler als zwölfjähriger in der Gaststätte Lensing, genannt “Tante Anna“, kennen gelernt. Karl Josef Schaumburg wohnte in dem Gasthaus in der Harrierstraße. Er arbeitete am Tag als Architekt und abends als Gastwirt in der Gaststätte seiner Schwiegermutter. Bernhard Hensel entdeckte die künstlerische Seite erst, als zur Rekener 1100-Jahr-Feier, in der Chronik Federzeichnungen von Karl Josef Schaumburg veröffentlicht wurden. Bernhard Hensel hatte aber auch noch einige Anekdoten aus dem Leben des Rekener Künstlers, Architekten und Akkordeonspieler zu berichten.
Anschließend nutzten die Gäste die Gelegenheit, die vielfältigen Werke zu betrachten und Erinnerungen auszutauschen.

Fotos zur Ausstellungseröffnung: http://www.reken-erleben.de/index.php/fotos/eroeffnung-der-ausstellung-mit-werken-von-karl-josef-schaumburg

Free Joomla! template by Age Themes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok