Kreisverbandstreffen der Partei "Bündnis90/Die Grünen"

05.04.2017, Bahnhof Reken (bli). Der Ortsverband der Grünen Reken veranstaltete am vergangenen Dienstag das Kreisverbandstreffen der fünf Münsterlandkreise.

Dazu gehören die Kreisverbände Borken, Coesfeld, Münster, Steinfurt und Warendorf. Die Mitglieder der einzelnen Verbände trafen sich im Saal der Gaststätte Bahnhof Reken. Schwerpunkt war die Landtagswahl am 14. Mai 2017 und der damit verbundene Wahlkampf.
Gundula Homann, Sprecherin des Ortsverbandes Reken und des Kreisverbandes Borken, berichtete zur aktuellen Lage in der Gemeinde Reken. Hierbei wurde die Situation der alten Müllkippe im Bereich Berge bis zu Waldkapelle diskutiert. Müll, der dort vor Jahren abgelagert worden war, wurde oberflächennah abgelagert und wird jetzt teilweise wieder freigelegt. Proben werden zur Zeit genauer untersucht. Bernhard Lammersmann aus Groß Reken hatte ein paar Fundstücke mitgebracht und konnte noch einiges zu aktuellen Lage berichten. Da der Acker in Bewirtschaftung ist, kam die Forderung nach Veränderung der heutigen Situation. Ebenso war festgestellt worden, dass bei einigen Höfen das Brunnenwasser aufgrund seines hohen Nitratgehaltes nicht mehr als Trinkwasser geeignet ist. Zum Thema Integration von Flüchtlingen in Reken kam der Vorschlag, einen Integrationsbeauftragten zu ernennen. Gundula Homann sprach auch über die zukünftige Kommunalwahl. Eine gute Idee wäre es für die Gemeinde ein Carsharing-Projekt anzubieten, das für die Bürger von Interesse wäre. Der letzte Punkt war der aktuelle Stand zum Thema „Gewerbepark A 31“, der in Kooperation mit der Stadt Borken, sowie den Gemeinden Heiden und Reken an der Autobahn entstehen sollte. Laut Aussage von Gundula Homann, haben sich, aufgrund des Einsatzes der Rekener Bürgerinitiative, Borken und Heiden von dem Projekt distanziert. Nur Reken hält weiter daran fest. Somit ist der Projekt gestoppt worden.

 

Der nächste Sprecher war Alexander Ringbeck von der Landesgeschäftsstelle der Grünen NRW und Wahlkampfbeauftragter. Mit ihrer Kampagne möchte man „ Die Grünen“ in der Parteienlandschaft wieder sichtbar manchen. Er stellte heraus, dass „Die Grünen“ als einzige Partei den persönlichen Nutzen des einzelnen darstellt. Es werden verschiedene Werbemittel angeboten. Dazu gehöre auch der Haustürwahlkampf. Den anwesenden Gästen präsentierte er für den Haustürwahlkampf die neuen grünen Jacken und Flyer. Ziel ist es mit der direkten Ansprache mehr Wähler zu bekommen.

Zum Wahlkampf gehört auch die neue Münsterland-Broschüre mit dem Titel „Heimat für Alle. Zuhause im Münsterland.“ und das entsprechende Plakat. Damit möchte man sich für ein faires Münsterland einsetzen.

Auf dem Kreisverbandstreffen haben sich vier Kandidaten für den Bundestag und den Landtag vorgestellt. Für den Bundestag kandidieren Jan-Niklas Gesenhues, Friedrich Ostendorf (MdB) und der nicht anwesende Holger Lordieck. Als Landtagskandidaten waren dabei Monika Ludwig für den Wahlkreis Borken und Mareike Raack für den Wahlkreis Coesfeld und Borken, zu dem auch Reken gehört. Bernhard Lammersmann verkündete seine Absicht, bei der Bundestagswahl für den Wahlkreis Steinfurt I und Borken I zu kandidieren. Seine Schwerpunkte sind Energiepolitik und Umwelttechnik.

Mareike Raack (24 Jahre), aus Coesfeld, studiert zur Zeit an der Universität Duisburg-Essen im Master-Studiengang „Theorie und Vergleich politischer Systeme im Wandel“. Sie konnte schon als Sprecherin der Grünen Jugend im Kreis Coesfeld und als Mitglied des Kreistages Coesfeld praktische Erfahrungen sammeln. Zu ihren Wahlthemen-Schwerpunkten gehören innere Sicherheit und Bildung. Zum Thema innere Sicherheit fordert sie: „Wir brauchen für einen international agierenden Terrorismus auch ein international funktionierendes Sicherheitssystem. Wir brauchen eine bürgernahe Polizei und keine Kameras, die im öffentliche Bereich willkürlich aufgestellt werden und Straftaten nur verschieben.“ Im Bereich Bildung geht es ihr darum, dass die Bildung weiterhin unabhängig vom Elterngeld gehalten wird und das sich Schüler zwischen G8 und G9 (acht oder neun Jahre bis zum Abitur) entscheiden können.

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