Ein spannendes Thema beim Unternehmerfrühstück

22.3.2017 Groß Reken (geg). Ein spannendes Thema beschäftigte die Gäste der Spadaka Reken beim dritten Unternehmerfrühstück im RekenForum. Nämlich: Die Nettolohnoptimierung die für eine Senkung der Lohnnebenkosten sorgt. .

Die Veranstaltungsreihe die im BIZ begann, passt dort nicht mehr hinein. Das Interesse daran ist groß, dass die Spadaka damit ins RekenForum umgezogen ist.
.Auch am Dienstagmorgen begrüßte Vorstand Christian Nordendorf 50 Unternehmer/innen die dem Vortrag des Referenten Klaus Tenbrock (Firma Praemium aus Bocholt) gespannt entgegensahen.
So war es mucksmäuschenstill als Tenbrock in seinem einstündigen Referat anschaulich berichtete, wie die Lohnnebenkosten gesenkt werden können ohne das Arbeitnehmer und Arbeitgeber in irgendeiner Form Nachteile haben.
Im Gegenteil, die Maßnahmen die Klaus Tenbrock beispielsweise anführte, sollen für Motivation und Bindung an den Arbeitgeber sorgen und dafür, dass der Arbeitgeber Lohnnebenkosten einsparen kann.
Der Gesetzgeber ermöglicht dabei verschiedene Gestaltungsmöglichkeiten, dessen Grundlagen immer die vertragliche Vereinbarung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber sind und einzeln betrachtet werden müssen. Instrumente, die vom Gesetzgeber als Extras zum Gehalt gedacht sind, werden ganz individuell eingesetzt und so zum Gehaltsersatz. Weil auf die neuen Lohnbestandteile keine Steuern oder Sozialabgaben anfallen, bekommen die Mitarbeiter mehr Nettogehalt im Monat. Und der Arbeitgeber spart, je nach Größe des Unternehmens, oft mehrere Zehntausend Euro Lohnnebenkosten ein


„Moment mal“, wird da sicher ein Arbeitnehmer sagen und fragen: Und was ist mit meiner Rente? Denn normalerweise bringt ein solches Modell den Nachteil mit sich, dass die Arbeitnehmer zwar mehr Geld auf dem Konto haben, bei der Rente, beim Krankentagegeld und beim Arbeitslosengeld aber schlechter dastehen, weil ja weniger Sozialabgaben gezahlt werden.
Diese Nachteile können jedoch durch arbeitgeberfinanzierte Direktversicherungen zum Beispiel als betriebliche Altersvorsorge, oder durch eine Zusatzkrankenversicherung umgangen werden. Ein Modell übrigens, welches in vielen großen Konzernen seit Jahren praktiziert werde, erfuhren die Gäste.
„Bei der Nettolohnoptimierung müssen wie bei der Lohn- und Gehaltsabrechnungen gesetzliche Regelungen genauso beachtet werden, wie neue Urteile der Gerichte oder Auslegungen der Finanzbehörden“, so Klaus Tenbrock.

 

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