Gesprächsangebot der CDU Reken wird begrüßt

13.3.2017 Reken. Zum Brief der CDZU schreibt die BI Gewerbepark 31: Dass die Rekener CDU sich noch nicht zu einer Beendigung des fehllaufenden Projekts „Gewerbepark A 31“ durchgerungen hat, ist ihr gutes Recht im Zuge demokratischer Meinungsbildung – aber auch erstaunlich, wo man doch mittlerweile erkennen kann, welche Probleme dieses Projekt mit sich bringt.
Wir begrüßen, dass die Planungen endlich nochmals kritisch abgewogen werden, hier ist insbesondere das sachorientierte Engagement Borkens hervorzuheben. Dabei gilt es jedoch, Nachteile für alle drei Kommunen abzuwenden.
Ursprünglich war ja noch sehr betont worden, dass eine Gewerbeansiedlung an dieser Stelle besonders kostengünstig zu realisieren sei. Dies aber ist längst widerlegt: Aufwand und Kosten wären hier besonders hoch und zeigen weiter steigende Tendenzen. Experimente mit mehr als zweifelhaften Erfolgsaussichten und Rechtsunsicherheiten sind in unserer Region nicht nötig, zumal ein kostenneutraler Ausstieg möglich erscheint. Die Alternative ist vielmehr eine solide weitere Entwicklung der mittelständischen Unternehmensstrukturen in Ortsrandlage.

Darüber hinaus lässt sich schon im Vorfeld absehen, dass Reken ohne Not einen wichtigen Teil seiner Kultur- und Erholungslandschaft durch diesen Industriepark belasten würde: die Autobahnabfahrt bildet ein Eingangstor zu Reken für auswärtige Gäste, die zum Beispiel zum Golfplatz, Reiterhof, Wildpark oder auch zu anderen Attraktionen in Reken fahren wollen. Daher war im Rekener Rat ja auch schon beschlossen worden, müllverwertende Betriebe an dieser Stelle ausschließen zu wollen. Genau dies lässt sich aber wirklich rechtssicher nur durch eine Aufgabe des Gewerbeparkprojekts erreichen.

Am Ende der Pressemitteilung der CDU Reken wird an eine vernünftige Gesprächskultur appelliert – von Angesicht zu Angesicht und auch bei widerstreitenden Meinungen in der Sache. Dies verstehen wir als ein Gesprächsangebot und sind unsererseits gerne bereit, das aufzugreifen.

Hiltrud Pitzen (Heiden) Albrecht Eichberger (Reken) Martin Hillenbrand (Borken)

Bürgerinitiative
Gewerbepark A 31 – nein!
Für Natur und Landschaft im Münsterland

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