Das Leben am "Posten 20" geht weiter

7.3.2017 Klein Reken: „Reken freie Fahrt ins Münsterland“, so lautet der Titel des neuen Buches von Erika Reichert, welches der Heimatverein Reken Ende des Jahres herausgeben wird.
Am Freitagabend stellte Erika Reichert im KoColores ihr neuestes Werk, welches mit 1.500 Euro von der Sparkasse Westmünsterland und mit 2.000 Euro von der Spadaka Reken unterstützt wird, vor.


Die Arbeit an diesem Buch bereitet der Autorin eine ganz besondere Freude, denn: „Über die Heimat zu schreiben, das ist doch etwas ganz Besonderes“, schwärmt sie. So lautet denn auch der erste Satz: „Münsterland - ein Name, der das warme Gefühl von Heimat, Wohlbehagen und die Erinnerung an lebendige Geschichten wachruft.“ Das Buch zeigt nicht nur die Geschichte der Eisenbahn auf. Die Leser dürfen sich auf viele Erlebnisse, die die Menschen mit dem „Posten 20“ in Verbindung bringen, freuen. Manche dieser lebendigen Geschichten, sind sicherlich längst in Vergessenheit geraten. Viele Fotos runden das Werk ab.
Aber nicht nur das Buch entsteht, sondern die Fahrt geht weiter am „Posten 20“. Mehrere Veranstaltungen und Aktionen sind in diesem Jahr noch geplant.
Zahlreiche Besucher ließen sich  informieren und von dem weiteren Vorhaben rund um das Kleinod in Klein Reken begeistern. Denn 102 Personen sind es mittlerweile die ihr „Mittun“ daran, das Bahnwärterhäuschen durch ganz individuelle Aktionen mit Leben zu erfüllen, erklärt haben.
Zur Einstimmung zeigte Erika Reichert eine zwanzigminütige Zusammenfassung des interkulturellen Rosenfestes, welches am 11. September letzten Jahres unter Mitwirkung von rund 200 Akteuren aus vielen Schulen, Kindergärten und Vereinen, dazu Musiker, Tänzer, Künstler und Institutionen aus Reken, den angrenzenden Kommunen und aus den Niederlanden rund um das bunte Spektakel „Der kleine Prinz trifft den Bahnwärter“ stattfand.Zum Beispiel wird es auf dem Augustin–Wibbelt–Platz einen "Pöggsken Dag" geben. „Wie kürt Plattdütsch“, heißt es dann. Kunstaktionen für Klein und Groß, Tanz und Gesang werden den Tag gestalten. „Eventuell kommen auch die Schützen aus Quakenbrück hinzu“, so Erika Reichert.
Einen Tunnelspaziergang durch die sechs Tunnel von Reken bis Lembeck wird es geben, sowie einen ökumenischen Erntedankgottesdienst im Freien zwischen Getreidefeldern und vieles mehr.
Erika Reichert denkt daran in naher Zukunft einen Verein zu gründen, der helfen soll zu verhindern, dass der „Posten 20“ wieder in einen Dornröschenschlaf verfällt.
Es bleibt spannend am "Posten 20"

 

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