Mariannhiller gedenken des Seligen Pater Engelmar

27.2.2017 Maria Veen. Am 24. September wurde Pater Engelmar Unzeitig im Dom zu Würzburg seliggesprochen. An seinem Todestag feiern die Missionare von Mariannhill den Gottesdienst für ihren Mitbruder. Die Eucharistiefeier am 2. März beginnt um 19.00 Uhr in der Kirche St. Marien in Maria Veen.

Pater Engelmar wurde am 1. März 1911 in Greifendorf bei Zwittau geboren. Er wurde Missionar von Mariannhill und am 6. August 1939 in Würzburg zum Priester geweiht. Während seines seelsorglichen Einsatzes in Glöckelberg im Böhmerwald wurde er verhaftet und nach einem kurzen Aufenthalt im Gefängnis in Linz nach Dachau überführt.

Von sechs Priesterjahren verbrachte er vier im Konzentrationslager Dachau; dort starb er im Alter von 34 Jahren am 2. März 1945. Er hatte sich zur Pflege russischer Häftlinge gemeldet, die an Typhus erkrankt waren, wurde selber angesteckt und wenige Wochen später von dieser heimtückischen Seuche hinweggerafft. Wegen seines freiwilligen Dienstes an Mithäftlingen, um die sich von Seiten der Lagerleitung niemand mehr kümmerte, wird er auch der „Engel von Dachau“ genannt.

In einem seiner letzten Briefe aus dem KZ Dachau schrieb Pater Engelmar: „Liebe verdoppelt die Kräfte. Sie macht erfinderisch, macht innerlich frei und froh. Es ist wirklich in keines Menschen Herz gedrungen, was Gott denen bereitet hat, die ihn lieben.“

Die Missionare von Mariannhill laden herzlich zur Mitfeier des Gottesdienstes am Donnerstag, 2. März, um 19.00 Uhr in die Kirche St. Marien in Maria Veen ein. Die Messe um 6.45 Uhr in der Hauskapelle des Klosters entfällt an diesem Tag.

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