Stellungnahme zur  Bauplanänderung Nr. 304 Elisabethstrasse in Reken BHF

14.2.2017 Bahnhof Reken. Leserbrief: „Zu fällen einen alten Baum, braucht es ‚ne halbe Stunde kaum. Zu wachsen bis man ihn bewundert braucht es mehr als ein Jahrhundert“ (Eugen Roth) Am 6.2. hat der Planungs- und Bauausschuss der Gemeinde Reken mehrheitlich die o.a. Bauplanänderung gebilligt und dem Gemeinderat für dessen Sitzung am 16.2 zum Beschluss empfohlen.

 

 

Darin enthalten ist neuerdings –erstmals in die Sitzungsunterlagen vom 9.1.17 aufgenommen!!- eine „potentielle Denkmalfähigkeit“ der St. Elisabethkirche in Reken.
Das ist ja mal was Neues: Ein Denkmal, das teilweise erst noch erbaut wird! 
1. Frage: Warum macht sich die Gemeinde nicht die Mühe, dazu die Einwohner Rekens zu befragen? –denn sollte diese tatsächlich vom Bauamt der Gemeinde Reken als unterer Denkmalbehörde in die Denkmalschutzliste eingetragen werden, dann könnte das Pfarrhaus in Ruhe abgerissen werden, es wäre ja e i n Denkmal da. 
Der mögliche Abriss des Pfarrhauses, das Fällen der letzten Linde....wären m.E. ein erheblicher Eingriff in das Erscheinungsbild des Ortsteils REken Bhf. . Es geht dabei nicht nur um den bestmöglichen Gewinn für die Kirche aus dem Verkauf (ehemals geschenkter!!) einiger hundert Quadratmeter!
„Erst wenn der letzte Baum gerodet.... werdet ihr feststellen, dass man Geld nicht essen kann.“(Weissagung der Cree, USA 1863) 
2. Frage: Warum wird nicht auch mal öffentlich (Reken Stiftung, Vereine...) über eine möglich Nutzung / Finanzierung des Pfarrhauses nachgedacht? Und: 
3. Warum überhaupt zu diesem Zeitpunkt eine Bauplanänderung? 
Warum macht die Gemeinde Reken es nicht wie die Stadt Velen: „Investor soll Pläne vorstellen“ (BZ, 3.2.17 ) 
Und bevor es keinen Investor /Käufer gibt, gibt die Gemeinde Reken ihre Planungskompetenz/-hoheit bezüglich der weiteren Entwicklung des Ortskerns von Reken Bahnhof nicht aus der Hand?! 
Es mag sein, dass die Interessen der Kirchengemeinde andere sind und es mag auch sein, dass diese als vorrangig bewertet werden. 
Aber eigentlich hatten wir in Reken einen Gemeinderat gewählt und nicht- zumindest mehrheitlich- einen Kirchturmbeirat.


Ulrich Hengemühle.....
Elisabethstr. 3a
48734 Reken REken, 14.2.17

Free Joomla! template by Age Themes

Cookies erleichtern die Bereitstellung unserer Dienste. Mit der Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies verwenden.
Ok