Der Umbau der Elisabethkirche hat begonnen

16.1.2017 Bahnhof Reken (geg). Ein großer Bauzaun und schweres Gerät an der Elisabeth Kirche machen deutlich: Der An- und Umbau hat begonnen. Am Sonntag waren die Bahnhof Rekener eingeladen den Stand der Dinge aus erster Hand zu erfahren

„Alles läuft bisher nach Plan“, freuten sich Pfarrer Thomas Hatwig und Günter Schumacher vom „Bauausschuss“ der Kirchengemeinde. Das Allerheiligste wird am Aschermittwoch, also am 1. März ausziehen. Ab dem Zeitraum finden die Messen im Pfarrheim statt. Für Trauungen, Beerdigungen oder Taufen muss in andere Filialkirchen ausgewichen werden, erfuhren die Besucher im Gotteshaus St. Elisabeth. Wenn alles planmäßig verläuft, kann die Gemeinde die neuen Räumlichkeiten Ende Oktober wieder beziehen. Am 12.12. um 18 Uhr wird Weihbischof Christoph Hegge die Räumlichkeiten einsegnen, so der Plan.
Auch eine Grundsteinlegung soll es geben, der Termin ist noch offen, genau wie die Termine der Baustellensonntage, an denen die Interessenten die Baustelle begehen und besichtigen dürfen.

Architekt Norbert Kessel, Josef Wenning, Hildegard Köhne, Pfarrer Hatwig und Günter Schumacher standen am Sonntag Rede und Antwort

Mit der Baumaßnahme wird sich auch der Innenraum der Kirche verändern, so will es die Kunst-und Liturgiekommission des Bistums Münster. Die Bänke im Altarraum müssen einer Bestuhlung weichen, so wie es vor vielen Jahren bereits gewesen ist. Auch das zweite Sprechpult wird entfernt die vorhandenen Steinsitze bleiben. An den Säulen im Altarraum werden die Apostelleuchter, die sich derzeit an der östlichen Längswand befinden wo der Durchbruch erfolgt, nach dem Umbau ihren Platz finden. Und da im hinteren Kirchenraum Bänke weggenommen werden, werden vorne welche hinzugefügt, so dass die Kommunionbänke entfernt werden müssen. Der Beichtsuhl findet in Höhe des Taufbeckens seinen Platz.
Angst um die Orgel muss während der Baumaßnahmen niemand haben, versicherte Günter Schumacher auf Nachfrage, diese wird gut eingepackt und erhält eine Staubschutzhülle. Die Orgelbühne wird allerdings nicht vergrößert. Dsa eingezoge Dach ist nicht begehbar.
Brudermeister Clemens Wenning fragte nach möglichen Hilfsmaßnahmen am Bau, durch örtliche Vereine und bot die Hilfe der Schützenbruderschaft an.
Die geplanten Baukosten bezifferte Architekt Norbert Kessel auf 950.000 Euro.
Sobald die neuen Räume bezogen sind, soll der Verkauf des Pfarrheims und des alten Pfarrhauses mit den Grundstücken in Angriff genommen werden, um den notwendigen Eigenanteil an der Baumaßnahme zu finanzieren.



 

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