Die St. Elisabeth Kirche und der Stand der Dinge

27.11.2016 Bahnhof Reken. Im Oktober 2015 sind auf einer Gemeindeversammlung alle Interessierten über die geplanten Umbaumaßnahmen an der Kirche St. Elisabeth in Bahnhof Reken informiert worden. Hierbei wurden einige Diskussionspunkte angeregt, die zu weiteren Planungen in den letzten Monaten geführt haben
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Nach den Nachbarschaftsgesprächen im Sommer möchten wir auch wieder an dieser Stelle im Pfarrbrief über den aktuellen Stand der Planungen zur Umgestaltung der Kirche St. Elisabeth mit neuem Anbau informieren. Wir blicken noch einmal zurück auf den Grund unserer Überlegungen. In einem Sachverständigenverfahren wurde 2010 ein großer Sanierungsbedarf an dem Pfarrheim festgestellt. Die Kosten für eine grundlegende Sanierung wären so hoch gewesen, dass man dafür einen Neubau hätte erstellen können. Des Weiteren gibt es seitens des Bistums Vorgaben bzgl. der Größen der zu nutzenden Flächen in einer Pfarrgemeinde. Hinzu kommen ständig wachsende Energiekosten bei immer geringer werdenden Kirchenbesuchern.
Um dieser Situation entgegenzuwirken, entschieden sich der Kirchenvorstand und Pater Mario in Abstimmung mit dem Bischöflichen Generalvikariat (BGV), ein neues Nutzungskonzept zu erstellen, welches beinhaltete, Pfarrheim und Pfarrhaus mit Bücherei aufzugeben und diese Räume zum Teil in die Kirche und zum Teil in einem Anbau an die Kirche zu integrieren. Dieses Konzept fand beim BGV Zustimmung.
Derweil wurde seitens des BGV die Frage der Finanzierung aufgeworfen. Die Auflage war, im Zuge der Umgestaltung die vorhandenen Flächen des Pfarrhauses und des Pfarrheims zu veräußern, um einen Teil der Neubaukosten als Eigenleistung mit zu finanzieren. Zu diesem Zweck musste der Bebauungsplan im Bereich des Pfarrheims geändert werden, da dieser nur eine Nutzung zu kirchlichen Zwecken zuließ.
Im Bereich des Pfarrhauses blieb der Bebauungsplan unverändert. Wann diese Flächen zum Verkauf anstehen, steht noch nicht fest. Welche Nutzung der neue Erwerber dem Gebäude zuführt, ist im Bebauungsplan geregelt. Es handelt sich hier um allg. Wohnbebauung, die sich in das jetzige Umfeld einfügen muss. So entstand die neue Planung, die ja bereits mehrfach in der Kirche und in öffentlichen Sitzungen im Pfarrheim vorgestellt wurde.
Die Planungen wurden weiter konkretisiert. In diesem Zuge wurde auch ein Entwurf für die Neugestaltung des Altarraumes unter Einbeziehung der Liturgie- und Kunstkommission des BGV erstellt. Der Altarraum sollte wieder mehr in den Ursprung, also zum Zeitpunkt der Errichtung der Kirche, zurückgeführt werden. Außerdem ist auch eine neue Mikrofonanlage für die Kirche und den Pfarrsaal geplant.
Die Kosten für die Maßnahme wurden durch Ausschreibung ermittelt. Der anschließend aufgestellte Investitionsantrag in Höhe von 950.000 Euro liegt inzwischen dem BGV vor. Eine Entscheidung hierzu erwarten wir Anfang des Jahres 2017. Bei einer Mittelbewilligung wird unmittelbar mit der Baumaßnahme begonnen.
Die Welt verändert sich, ist im Umbruch. Wir müssen darauf reagieren, um nicht alles Geschaffene zu verlieren. Daher glauben wir, dass wir durch die Schaffung des neuen Pfarrzentrums die Kirche St. Elisabeth erhalten können, um auch in Zukunft eine lebendige Gemeinde mit Räumen der Begegnung in Bahnhof Reken zu schaffen und ein kirchliches Gemeindeleben zu stärken, sowohl für ältere als auch für jüngere Gruppierungen. Hierin liegt unser Bestreben.
Wir werden Sie über den weiteren Verlauf der Maßnahme informieren! Für weitere Erläuterungen stehen Ihnen die Mitglieder des Planungsgremiums gerne zur Verfügung (Günter Schumacher, Josef Wenning, Norbert Kessel, Hans Nikulski, Hildegard Köhne).

Quelle: Pfarrer Thromas Hatwig- Pfarrbrief

 

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