Lebhafte Einblicke in den Schulalltag 

Text Stefan Hummelt, Fotos Gaby Eggert
22.11.2016 Maria Veen.. Reges Treiben herrschte am vergangenen Samstag im Gymnasium Maria Veen., Die Schule hatte zum alljährlichen „Tag der offenen Tür" eingeladen, bei dem die Möglichkeit geboten wurde, sich über die vielfältigen Angebote des Gymna-siums zu informieren und einen ersten Eindruck vom Schulleben zu gewinnen.

 

„Mama hier will ich hin. Hier sieht es ja aus wie bei Harry Potter“, sagte die staunende Klara beim Betreten des ein-drucksvollen Klostergebäudes des Gymnasiums zu ihrer Mut-ter. Klara war am Samstag zusammen mit ihren Eltern zum Gymnasium der Mariannhiller Missionare in Maria Veen gekommen, um sich dort umzuschauen. Schüler und Lehrer hatten zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen. 
Klara hat zwar noch ein bisschen Zeit, sich für eine weiterfüh-rende Schule zu entscheiden, „aber wir wollen uns rechtzei-tig informieren", sagt ihre Mutter. Es gebe ja in der Region so viele schulische Angebo-te, fügt sie an, jedoch sei der menschliche Aspekt in einer zunehmend leistungsbasierten Gesellschaft wichtig. 
Dem zehnjährigen Max hingegen hatten es die Legoroboter an-getan, die in der Mittagspause im Rahmen der „Lego-Robotik-AG“ gebaut werden können. Auch Max‘ Vater lobte den Aspekt der Digitalisierung an dem Gymnasium. „Die Klassenräume sehen wirklich hochmodern aus", so der begeisterte Vater über die Ausstattung mit Smart-TV, Monitoren, Dokumentenkame-ras und Blu-ray-Playern.
In den digitalisierten Klassen-räumen bereiteten einzelne Kurse und Klassen mit ihren Fachlehrern liebevoll erarbeitete Unterrichtssausschnitte, Spiele, Experimente oder Präsentationen vor, die den Besuchern die Chance geben sollten, das didaktische Konzept und die fächerbezogenen Spezifikationen näher kennen zu lernen. Die zukünftigen Fünftklässler waren beigeistert bei der Sache dabei, denn in vielen Fachräumen gab es Mitmachaktionen oder Experimente, die mit Eifer angegangen wurden.


„An unserer Schule steht vor allem der Mensch mit seiner Persönlichkeit und seiner Entwicklung im Zentrum", erläuterte der Schulleiter Johannes Alings bei der Informationsveranstaltung. Dabei wies er vor allem auf den sozialen Aspekt hin, der am Gymnasium Maria Veen durch Einführungs- und Begegnungstage im Bildungshaus sowie durch den Schulseelsorger und die Schulpsychologin besonders unter-stützt werde.
Schülerinnen und Schüler der Q1 standen als „Lotsen" bereit, um den Besuchern bei einem Rundgang durch die Schule die wichtigsten Anlaufstellen zu zeigen. Für das leibliche Wohl sorgte das „Café des amis", welches in der Pausenhalle Kaffee und Crêpes anbot. Viele Besucher nutzten diesen Ort, um erste Eindrücke auszutauschen und das Erlebte sacken zu lassen.


Alings lobte besonders die Schülerinnen und Schüler für ihren Aufwand und Einsatz, den sie für den Tag der offenen Tür betrieben. „Sie zeigen großen Einsatz am Wochenende, das ist nicht selbstverständlich", sagte der Schulleiter.
Bei Klara jedenfalls hat der Tag einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Sie fand Gefallen an den Experimenten im Phy-sikraum, wo ihr gezeigt wurde, wie sie Silberfolie „schweben lassen" konnte.

 

 

 

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