SPD: Neue Gebührensatzung für das Frei- und Hallenbad unnötige und familienunfreundliche Mehrbelastung

21.11.2016 Reken. Aufgrund anstehender Renovierungsarbeiten beschloss der Rat der Gemeinde Reken am 17.11. eine Änderung der Gebührensatzung für das Frei-und Hallenbad Reken. 


Dazu erklärt die SPD:
Wollen wir das Kind nicht beim richtigen Namen nennen? Es handelt sich bei der neuen Gebührensatzung für das Frei- und Hallenbad um eine Preiserhöhung für die meisten Badbesucher. 
Die Einzelkarten für Erwachsene für einen Besuch des Freibades erhöhen sich um 50Prozent, für das Hallenbad um 33Prozent. 
In 2016 waren das knapp 14.000 Erwachsenen-Einzeltickets für das Freibad und 7000 Erwachsenen-Einzelticket für das Hallenbad. Legen wir die vorgeschlagene neue Gebührenordnung zu Grunde, würde bei gleicher Anzahl gelöster Karten eine Mehreinnahme von 35.000 Euro erzielt werden. 
Diese Preiserhöhung steigert auch nicht gerade Attraktivität des „Staatlich anerkannten Erholungsortes“ Reken für auswärtigen Besucher, die immerhin für den Einzelhandel, Tankstellen und die Gastronomie wichtig sind. 
Im Betriebsausschuss wurde berichtet, dass die meisten Rekener Familien Jahreskarten besäßen und daher nicht von der Erhöhung betroffen seien. Die SPD-Fraktion hat nun die Statistik über die verkauften Tickets angefordert und von der Verwaltung bekommen. 
Die Zahlen sind eindeutig! Im Vergleich zu den hohen Zahlen der Einzeltickets fürs Frei- und Hallenbad sind die Verkaufszahlen der Jahreskarten sehr gering. 
Zusätzlich sollen auch noch die Rabatte für die Geldwertkarte 25 Euro von 37 auf 20 Prozent reduziert werden; die bei Familien sehr beliebte Geldwertkarte 50 Euro mit einem Rabatt von 45 Prozent würde sogar ersatzlos gestrichen. 
Diese Preiserhöhung trifft also die meisten erwachsenen Besucher des Frei- und Hallenbades und damit die Familien in Reken, die ab und zu mal gemeinsam ins Frei- oder Hallenbad wollen. 
Eine Gebührenerhöhung sollte man nicht unter dem Deckmantel der Familienfreundlichkeit verkaufen wollen. 
Eine solche unnötige und familienunfreundliche Mehrbelastung unserer Bürgerinnen und Bürger lehnt die SPD-Fraktion ab.

 

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