Metall ist seine Leidenschaft - Werkzeugmaschinenspaner Matthias Kouchnir gehört zu den Besten in NRW

16.11.2016 Maria Veen. Matthias Kouchnir arbeitet gerne mit Metall. „Metall ist überall“, sagt der gelernte Werkzeugmaschinenspaner, dessen tägliches Brot es ist, Stücke aus Stahl in Form zu bringen.
Das macht er so gut, dass er nach erfolgreich absolvierter Ausbildung im Berufsbildungswerk (BBW) Reken und herausragender Prüfung vor der Industrie- und Handelskammer kürzlich zur Landesbestenehrung in Düsseldorf eingeladen wurde.

Zusammen mit seinem Ausbilder Thomas Schmidt aus dem BBW Reken nahm der junge Mann aus Bocholt an der Ehrung der IHK in Nordrhein Westfalen teil. „Es war superschön und feierlich‘“, erinnert sich Kouchnir gerne an den besonderen Tag in der Düsseldorfer Tonhalle zurück. Unter landesweit 75 000 Auszubildenden in 150 Berufen gehört Matthias Kouchnir zu den Allerbesten – trotz autistischer Störung.

Das zu erreichen, hat einiges an Kraft und Energie gekostet. Ab August 2012 absolvierte Matthias mit Unterstützung der Arbeitsagentur zunächst eine Berufsfindung sowie eine Berufsvorbereitung im BBW Reken, um verschiedene Berufsfelder kennenzulernen. Als für ihn feststand, dass er gerne mit dem Werkstoff Metall arbeitet, begann er im August 2013 ebenfalls im BBW Reken die dreijährige Ausbildung zum Werkzeugmaschinenspaner. Während seiner Lern- und Ausbildungszeit erhielt er tatkräftige Unterstützung von Ausbildern, Berufsschullehrern, Therapeuten und Integrationsfachkräften im Berufsbildungswerk. Darüber hinaus ergriff der 21-Jährige mehrere Gelegenheiten, um die Arbeitswelt in verschiedenen Betriebspraktika kennenzulernen.

„Matthias arbeitet sehr genau, und er hat ein fotografisches Gedächtnis“, freut sich Thomas Schmidt (58) über seinen erfolgreichen Auszubildenden, der direkt nach der Ausbildung im August 2016 einen Arbeitsplatz in einem mittelständischen Metallbauunternehmen gefunden hat. Dort fertigt er Produktionsarbeiten für die Industrie. Wenn er seine Werkstücke aus Stahl einrichtet und fräst, läuft alles mindestens auf Zehntelmillimeter genau ab. „Die Arbeit macht mir viel Spaß“, sagt Matthias Kouchnir.

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