kfd Theaterfrauen: Mit spitzer Zunge beim Dorftratsch

11.11.2016 Groß Reken (geg). Bei ihren Aufführungen hatte die Theatergruppe der kfd in Groß Reken die Lacher auf ihrer Seite. Ganz klar. Wochen lang haben sie geprobt, sich Kostüme überlegt und sich Gedanken zur Bühnendekoration gemacht .


Die bereits traditionellen Aufführungen ziehen in jedem Jahr viele Besucher ins RekenForum. In diesem Jahr waren es zu zwei Veranstaltungen 350 Damen und Herren, die sich über die Beiträge amüsierten und Geselligkeit erlebten.
Elf Programmpunkte waren es, die Christa Dowe, Anne Schäfer, Angelika Müller, Walburga Eming, Christina Dyckers, Elisabeth Dülmer, Monika Vornholt, Beatrice Krüger, Christa Niehues und Angela Lütke auf der Bühne des RekenForums präsentierten.




















Mit Spannung warteten die Gäste auf das Dorfgespräch zwischen Elisabeth Dülmer und Christa Niehues die mit „spitzer Zunge“ über das eine oder andere Geschehen herzogen. Dafür besuchten sie Bürgermeister Manuel Deitert in seinem Büro. Dieser war zwar nicht anwesend, dafür aber ein Plakat mit seinem Konterfei.
Sie berichteten von den Pedalrittern mit dem stählernen Ross, die im Frühling und Sommer mitt datt Rädken aufs Pättken gehen. Von propperen Spielplätzen „for de Kinder“ die „denn Bürgermeister anschafft heff. Datt brukt wie ok, we häpt ja so full Kinder inne Gemende. Und denn Bürgermester denn heff ja selfs twe Krawallekes“, hieß es




















Un twe niee Pastörkes heppt wi, aber mit nem Streichorchester. Ene Messe nach der anderen streicht de. Und de olle Lö de mött nu kieken wo ne Messe is und we de dorthin kommt.
Jo und Reken rockt häpt wie nu ok int Dorp. „Aber dor bin ich to alt för, do geht die Blagen hen. Vom himmlischen Vergnügen in der Hölle hätt die vertellt,“ hieß es
Watt schönes zu essen und to trinken gibt ja jetzt bi „Reken schmeckt“ Von wegen „Viele Köche verderben den Brei“ Aber nächstes Jahr mött de Pötte wohl etwas voller werden, die letzten häppt nix mehr kreggen. Und den Bürgermester mit seinem Feinkostgewölbe? “Denne kricht immer als erster watt und frett den Schmand wohl ab“ hieß es.



















Dat Oktoberfest heppt de Veranstalter gutt makt. Die Mädkes im flotten Dirndl und de Jungs inne flotte Lederbuxe. Aber eins störte die „Tratschtanten“ dann doch. „Bünt wir hier in Reken oder München, nich „Ozapft is“ hett datt, sondern „Onschlagen is“. un „Hopfen un Malz dör den Hals“.
Klar, dass das Duo am Ende lautstarken Applaus einheimste. Aber nicht nur mit diesem Programmpunkt glänzten die Damen. Angelika Müller die sich vom Mann getrennt und stattdessen lieber einen Nikolaus nimmt weil: „Den kann ich auch mal vor meiner Mutter vernaschen, da ist zwar viel Luft drin, aber der rülpst wenigstens nicht." Die Hausgeburt mit Schraubenzieher, Brecheisen und Zange sorgte genauso für Erheiterung wie die Geschichte mit „Kowalski“, der Bankautomat,  oder die „Gruppenstunde“ und, und, und.

 







 

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