Ein Konzert so bunt wie der Herbst

2.11.2016 Groß Reken (geg). Manchmal macht es Sinn neue Wege zu beschreiten. Beim MGV Cäcilia war es ein Dirigentenwechsel, der spürbar frischen Wind und neue Motivation in die Sängerschar brachte.

Die Besucher des Konzertes ahnten es wohl und kamen in diesem Jahr wieder zahlreich. Das RekenForum war zum traditionellen Herbstkonzert bis auf wenige Plätze voll besetzt. 
Lange Jahre war Gerd Queens der musikalische Leiter des im Jahr 1904 gegründeten Chores. Routine hatte sich eingeschlichen - Herausforderungen für die jüngeren Sänger fehlten. Im März nahm Stephan Lemanski die 30 Mannen unter seinen Taktstock, um mit neuen Ideen einen Anreiz für die Chormitglieder zu schaffen. 
Und was macht man, wenn viele der älteren Sänger nie englisch gelernt, aber die jüngeren gern englische Songs ins Repertoire aufnehmen wollen? Na dann gründet man eben innerhalb des Chores ein „Doppelquartett“, die an diesem Abend mit Freude ihre neuen Songs präsentierten.



















Der MGV Cäcilia zeigte sich insgesamt recht vielseitig und bunt wie der Herbst eben ist. Sie präsentierten unter anderem den „Kriminaltango“, sangen von Lebenslust und Seemansgefühl, besangen die „Sweet Caroline, oder „Solang man noch Träume hat“, fuhren „Mit der Troika in die Große Stadt“ und verursachten mit dem „Ave Maria“ auch ein bisschen Gänsehautfeeling.
Dabei wurden sie von Günther Leupers auf dem Klavier und von Christian Bischop am Schlagzeug begleitet. 


Bereichert wurde das Konzert von dem Schlagerensemble „Die Fifty Fifties“. Bei der Truppe war der Name Programm. Für Stimmung im Forum sorgten Sängerin Michaela Weinholz, Sänger und Gitarrist Jocky Weinholz, Bernd Nollenberg am Kontrabass und Christian Bischop am Schlagzeug.
Bei dem älteren Publikum wurden sicherlich bei Songs wie „Marina“, Ich will keine Schokolade, oder Wir machen Musik", Erinnerungen wach. Hin und weg waren die Gäste bei dem Lied „Spiel noch einmal für mich Habanero“. „Schunkeln, schmusen und tanzen Sie....“ forderte Jocky Weinholz das Publikum im Vorfeld auf. Das tat es nicht, aber es wurde beim Refrain zum Backgroundchor. 
Unter anhaltendem Applaus verabschiedete sich der MGV nach seinen 16 Songs und sang als Zugabe gemeinsam mit dem Ensemble „Seemann-Deine Heimat ist das Meer“. Dreimal dürfen Sie raten wer den Backgroundchor machte??

 

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