Leserbrief zum BZ-Artikel „Telekom erneuert Technik“

21.10.2016 Maria Veen. Franco Cassens aus Maria Veen schreibt: Hurra, kaum ist mit Deutsche Glasfaser ein Anbieter gefunden, der Netztechnik nach dem Stand der Technik in unseren ländlichen Raum bringen will, schon fängt die Deutsche Telekom in Maria Veen an zu buddeln, um ihre steinalte Technik in alte Technik aufzuwerten. 

Nicht, dass man sich schon Jahre lang bei der Telekom beschwert hätte das von gebuchten 16 Mbit/s abends keine zwei Mbit/s an kommen, was die aber überhaupt nicht interessiert hat. Man hat ja das Netz- Monopol, und der Kunde zahlt.
Und jetzt, da ein Konkurrent da ist , wird ein bisschen VDSL gemacht, damit die veräppelte Kundschaft nicht abwandert . VDSL ist eine Technik , die auf jahrzehntealten Kupferleitungen ins Haus kommt und die in kurzer Zeit schon an ihre Leistungsgrenze stoßen wird.
Wer heute schon weiß, dass er die Glasfaser Technik mit der deutlich größeren Bandbreite nie benötigt , war sich vor zwanzig Jahren sicher, dass Internet und Home-PCs Unfug sind , und vor  sechs Jahren, dass die Smartphones eine Modeerscheinung sind, die kein Mensch braucht .
Heute gibt’s den Glasfaser-Anschluss für zirca 50 Euro.Sollte die Nachfragebündelung in Groß Reken und Maria Veen nicht mit 40 Prozent zustandekommen ,würde es gar keine Glasfaser geben oder vielleicht um ein Vielfaches später teurer. Wer jetzt zur Glasfaser wechselt, könnte nach zwei Jahren zum Telekom-Kupfer zurückgehen , wenn er denn will. Man schafft aber zusätzliche Netz-Konkurrenz, die , bevor sie überhaupt gelegt wurde, die Deutsche Telekom schon zum Aktionismus nötigt.
Denkt mal darüber nach!

 

Franco Cassens
Maria Veen

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