Nicht erlauben, dass Kühe Kühe fressen

4.10.2016 Region. Pressemitteiilung von Ursula Schulte MDB: „Tierschutz ist Staatsziel. Deshalb müssen wir uns vehement dafür einsetzen, dass er auch in den Ställen umgesetzt wird“, sieht die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte nach den Medienberichten der letzten Wochen enormen Handlungsbedarf.

„Für die Landwirtschaft gilt, dass wir die Bedürfnisse der Tiere nicht ignorieren dürfen. Wir dürfen auch nicht die Tiere per Züchtung an die Haltungsbedingungen anpassen“, so Ursula Schulte weiter.

„Allerdings müssen wir auch an den Verbraucher appellieren. Immer mehr Menschen lehnen intensive Haltungsformen ab, sind aber nicht bereit einen höheren Preis für Lebensmittel zu zahlen. Lebensmittel sind keine Ramschware“, denkt Ursula Schulte auch an eine bessere Verbraucheraufklärung.

„Wir müssen aber eines klarmachen: Die schwarzen Schafe bei den Landwirten sind zur Rechenschaft zu ziehen. Das ist allein schon im Interesse der vielen Landwirte, die die Tierschutzstandards erfüllen. Sie werden in einem Topf mit denjenigen geworfen, die sich über Recht und Ordnung hinwegsetzen.

Wir wollen eine Verbesserung der Haltungsbedingungen. Wir wollen die Tierhaltung an die Fläche binden. Wir wollen weg vom Gießkannenprinzip der Subventionen. Wir wollen öffentliches Geld nur noch für öffentliche Leistungen ausgeben. Das Gutachten des Wissenschaftlichen Beirats beim Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft stützt unsere Forderungen“, zeigt Ursula Schulte klare Kante.

„Tierschutz ist ein unverzichtbarer Bestandteil verantwortungsvoller Ernährungs-. Landwirtschafts- und Verbraucherpolitik. Ich möchte eine artgerechte Tierhaltung. Deshalb verwehre ich mich auch gegen eine Aufweichung des Fettfütterungsverbotes. Mit der Aufhebung des Verbots würden all‘ unsere Bemühungen in Richtung artgerechte Nutztierhaltung konterkariert. Letztlich dürfen wir nicht erlauben, dass Kühe Kühe fressen“, gibt sich die SPD-Bundestagsabgeordnete kämpferisch.

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