„Goldener Herbst in Reken“

25.9.2016 Groß Reken (pd). Svetlana Polyanskaya, Sopran und Ehemann Sergey Polyansky, Bariton werden am 2.10. um 18 Uhr in der Kirche St. Simon und Judas schöne Melodien und Weisen aus dem reichhaltigen Schatz der russischen, aber auch internationalen Musik darbieten.

Begleitet werden sie am Piano von Dr. Vladislav Belikov, der auch die Moderation übernehmen wird.
Svetlana Polyanskaya, in Moskau geborene Sopranistin, absolvierte im Jahre 2002 am Ippolitov- Ivanov Music Institute in „Conducting by theacademic chorus" und im Jahre 2005 in „academic singing". Die Sopranistin arbeitet mit verschiedenen Moskauer Chören zusammen, unter anderem mit dem „Ensemble of a sacred music BLAGOVEST, „The Yurlov State Choral Chapel" oder dem „Moscow Synodal Choir" und dem „Pokroff Kammerchor". Sie sang die Sopranpartien in großen Werken wie Johann Sebastian Bachs „Matthäus- und Johannespassion", in Händels „Messias" und Mozarts „Requiem".
Svetlana Polyanskaya ist zu hören bei Konzerten in verschiedenen europäischen Ländern sowie in den USA und in Asien. Die Sopranistin ist Gewinnerin zahlreicher Preise – unter anderem dem russischen „Bella Voce" (Schöne Stimme) und dem „Internationalen Opernwettbewerb Antonin Dvorak". Ihr Repertoire umfasst Deutschen Lied- und Kunstgesang, Kammermusik, Altrussische Musik, Filmmusik und Opernarien sowie klassische Kompositionen und Werke zeitgenössischer Komponisten.
Großen Zuspruch mit einer sehr positiven Presse findet die Künstlerin gerade in den Jahren 2015 und 2016 bei Ihren Soloauftritten zusammen dem in Russland berühmten „Vivaldi-Orchestra" (ein Damenorchester) und den Ganzjahres-Tourneen durch die Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Regelmäßige Auftritte in der „Römisch-Katholischen Kathedrale Moskau" runden ihr künstlerisches Engagement ab.

Sergey Polyansky, Bariton, geboren in Moskau, zunächst eine Ausbildung als Staatsschauspieler an der Moskauer Hochschule für Schauspielkunst GITTIS, Studienabschluss mit Auszeichnung. Polyansky ist ausgebildeter Baritonsolist am Moskauer Konzert- und Musiktheaters Bezrodnya. In Russland ist Sergey ein berühmter Gesangssolist und ständiger Moderator mit einer eigenen Fernsehshow. Sein Gesangsrepertoire umfasst verschiedene Musikstile – von der Alten Musik des 16. bis 18. Jahrhunderts, der Klassischen Musik über Retromusik (Musik Anfang des 20. Jahrhunderts) bis hin zu Kompositionen der Moderne.
Sergey Polyansky arbeitet in Moskau unter anderem mit dem Musiktheater „Helikon Opera"und dem Jüdischen Kammermusiktheater zusammen. Gern auch verweist der Künstler auf die Zusammenarbeit mit Ensembles wie „Madrigal" (Alte Musik), „Consort" sowie „Lad", „Barock" und das „Bach Zentrum Moskau". Mehrere erfolgreiche Gasttourneen führten ihnals Solist mit dem Vokalensemble „St. Daniels Chor Moskau" unter Leitung von Dr. Vladislav Belikov auch nach Westeuropa, vor allem nach Deutschland, in die Schweiz und in die Niederlande.
Zurzeit ist Sergey Polyansky ständiger Moderator bei den Auftritten des berühmten „Russischen Orchesters Vivaldi", bei dessen Konzerttournee durch die Staaten der ehemaligen Sowjetunion. Dirigiert wird das Orchester von seiner Gründerin, einer 80-jährigen Professorin. Bei diesen Konzerten wirkt auch Sergeys Ehefrau Svetlana als Sopransolistin mit. Das Orchester „Vivaldi" hat in Russland etwa gleich große Erfolge wie hierzulande André Rieu mit seinem „Johann-Strauß-Orchester".

Dr. Vladislav Belikov, wurde am 20. September 1972 in der Moskauer Region geboren; er absolvierte in den 1990er Jahren die weltberühmte „Moskauer Choralschule Sweschnikow"; weitere musikalische Studien folgten am Tschaikowsky Konservatorium. Bei einer der zahlreichen Konzerttourneen des „Russischen Staatschores" (Knabenchor Sweschnikow) kam er erstmals im Jahre 1988 nachDeutschland - in die damalige DDR und 1989 auch in die Bundesrepublik Deutschland.
Im Münsterland lernte er Musikdirektor Robert Kemper kennen. Der hat ihm in den Folgejahren (seit 1992) mit seiner freundschaftlichen Hilfe und seinen Kontakten zahlreiche Konzerte und Kirchenauftritte im Münsterland und in den angrenzenden Niederlanden mitdem sechsköpfigen Vokalensemble „St. Daniels Chor Moskau" ermöglicht. Aufgrund seines abgeschlossenen Musikstudiums (Klavier, Sologesang und Chorleitung von 1990 bis 1996) am Tschaikowsky Konservatorium gilt Belikov in Fachkreisen inzwischen als Spezialist für Russisch-Orthodoxe Kirchenmusik. Seit dem Jahre 2001 ist er Leiter des St. Daniels-Chores,mit dem er zahlreiche Konzertreisen unternimmt – mittlerweile in ganz Deutschland.
Der Künstler entwickelt auch in seiner Heimatstadt Moskau außerordentliche Aktivitäten: er
leitet zwei Kirchenchöre, gibt Unterricht im Fach „Dirigat", organisiert Lesungen und Vorträge für deutsche Chormusiker, erforscht „alte russische Kirchentöne", propagiert das „russische religiöse Musikschaffen und die Europäische Klassik" – und spielt vor allem und leidenschaftlich Klavier. Er ist bei vielen Konzerten als virtuoser Begleiter gefragt. Belikovbeherrscht alle Musikstile. O-Ton Robert Kemper: „alle Klaviertasten fürchten sich vor Vladislavs „rasenden Hammerschlägen" und sehnen sich nach seinen (nur) gelegentlichen Streicheleinheiten."

Der Eintritt ist frei- um eine Spende wird gebeten.

 

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