10.2.2015 Reken (geg). „Wir möchten nicht nur reden, sondern auch etwas tun", sagt der erste Beigeordnete der Gemeinde Gottfried Uphoff und meint damit die Organisation „Lokaler Teilhabekreis". . Bei der zweiten Auflage von „Reken rockt" wird's deutlich.

Denn an diesem Abend sollen nicht nur Rekener im Ort unterwegs sein, sondern auch Menschen mit Mobilitäts -und beispielsweise Sehstörungen eingebunden werden. „Unterschiedlich zu sein ist normal" – unter diesem Motto engagiert sich die Gruppierung dafür, dass Menschen mit und ohne Handicap zusammen kommen und gemeinsam etwas unternehmen
Deshalb werden Mitglieder der Organisation, soweit es möglich ist, an diesem Abend Hilfestellung geben. „Wir engagieren uns mit vielfachen Angeboten auf lokaler Ebene dafür, dass Mitbürger mit und ohne Behinderung zusammen kommen und insbesondere auch bei Veranstaltungen gemeinsam etwas unternehmen können", erläutern die LTK-Mitglieder Angelika Müller, Gottfried Uphoff und Stefan Nienhaus. Aber: „Wir wissen noch nicht was bei dieser Veranstaltung auf uns zukommt, deswegen wäre es schön, wenn sich Interessierte bis zum 20. Februar bei uns (Angelika Müller, Telefon 944-035) melden würden, um den Assistenzbedarf abzusprechen", so Uphoff.



















Der Benediktushof stellt zwei Fahrzeuge in dem, je nachdem wieviel Rollstühle mitmüssen, bis zu neun Personen Platz finden, zur Verfügung. Elektrorollstühle können an diesem Abend leider nicht mitfahren. „Vor Ort gibt es je nach Bedarf Begleitung und Assistenz - beispielsweise, um in die Gaststätten hineinzukommen, oder für Toilettengänge." sagt Christoph Hartkamp.
Zusammen mit seinem Kollegen Bernhard Harborg aus dem Benediktushof wird er am 21. März einige Lokalitäten mit den Bullis ansteuern und dann auch vor Ort Unterstützung leisten. Voraussichtlich werden dass das Hotel-Restaurant Schmelting, das Berghotel Hohe Mark, das Wirtshaus Heiming und der „Alte Garten" sein. Alle anderen teilnehmenden Lokale sind nicht barrierefrei, aber: "Man schafft an einem sowieso nicht alle Lokale", so Christoph Hartkamp.
Bernhard Harborg, Mitarbeiter des Benediktushofes und Mitglied des LTK freut sich darüber, dass man in Reken so offen ist.
Ganz wichtig: Der Fahrservice mit Assistenz ist kostenfrei. Für Eintrittskarten muss jeder selbst sorgen.
Und der Lokale Teilhabekreis ist nicht nur offen für Vereine, sondern für alle Interessierte. Wer dabei sein möchte, kann sich unter 944-035 informieren.

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