9.3.2015 Klein Reken (pd). Klein Reken. Zu diesem Thema hielt der leitende Hospizkoordinator der Caritas im Dekanat Borken, Andreas Gerdes, bei der Kolpingsfamilie in Klein Reken einen Vortrag, der von zahlreichen Besuchern gut angenommen wurde.

Gerdes konnte durch seine Erfahrung,Wissen und Erlebtem, den Anwesenden die Hospizarbeit näher bringen und erklären. Er erklärte auch, das dies hier angesprochene nicht nur für die Caritas Pflegedienste sondern auch für die anderen Mitbewerber gelte.

"Hospiz ist für uns kein Ort, sondern eine Haltung, ein Lebensthema, dem wir uns gemeinsam mit unserem ehrenamtlichen Hospizhelfern, professionellen Pflegekräften
und zusätzlichen Diensten stellen.Der leidende, sterbende, trauernde Mitmensch ist immer die Person, deren Bedürfnisse im Zentrum des hospizlichen Handelns stehen", berichtete er.
Und: "Sämtliche Hospiz - und Palliativangebote greifen ineinander und sichern dem sterbenden Menschen ein hohes Maß an Lebensqualität: Meine Würde als kranker und sterbender Mensch wird geachtet. Mein Selbstbestimmungsrecht bleibt unangetastet. Meine individuellen Bedürfnisse stehen im Mittelpunkt. Meine Wünsche werden respektiert. Meine Angehörigen und Freunde werden mitbegleitet.
Weitere Themen die angesprochen wueden waren: Der Mensch in der Mitte, Die Mobile Pflege, Die letzten Tage und Wochen, Die letzte Lebenszeit, Berührung, Essen und Trinken, Fehlende Orientierung, Unruhe, Körperliche Veränderungen, Koma, Mögliche Anzeichen des nahen Todes, Unmittelbar nach dem Tod, Hausaufbahrung, Die Zeit der Trauer, Loslassen.
Am Ende des Vortrages stand eine Diskussionsrunde mit reger Beteiligung.

Zum Abschluß der Versammlung wurden von der Kolpingsfamilie Klein Reken zwei Spenden von je 500 Euro überreicht. Andreas Gerdes erhielt 500 Euro für den
Caritas Hospizdienst im Dekanat Borken. Die zweite Spende erhielt Diakon Heinz Wolf für die Caritas in der Pfarrgemeinde Reken.

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