17.4.2015 Bahnhof Reken (pd). Wie vom Haupt- und Finanzausschuss empfohlen, hat der Rat der Gemeinde Reken die Beteiligung in Höhe von 20 Prozent an den Planungskosten der Planungsphasen 1-4 für den Ausbau und die Umgestaltung der Haltestelle Bahnhof Reken beziehungsweise des Bahnhofs Maria Veen, sowie der Neuanlage eines zusätzlichen Haltepunktes in Klein Reken beschlossen.

Haushaltsmittel in der gedeckelten Höhe von 70.700 Euro sind nicht in den Haushalt 2015 eingestellt. Da mit dem Abruf des gemeindlichen Zuschusses nach Rücksprache mit den Finanzierungsbeteiligten erst im kommenden Jahr zu rechnen ist, sind Haushaltsmittel in Höhe von 70.700 Euro erst für den Haushalt 2016 vorzusehen.
Mit der Anerkennung des Regionale-2016-Projekts „BahnLandLust" hat es im Dezember positive Finanzierungsentscheidungen für Veränderungen und Infrastrukturmaßnahmen im Bereich der angebundenen Bahnhöfe und Haltepunkte auf der Schienenstrecke RB 45 Coesfeld-Dorsten gegeben. Die Deutsche Bahn AG hat dafür 32,6 Millionen Euro bereitgestellt. Damit sind die im Projekt „BahnLandLust" enthaltenen Maßnahmen auf der RB 45 finanziell gesichert und zur Realisierung ab 2016 reserviert. Bei den Verhandlungen mit der Deutschen Bahn und dem Zweckverband SPNV sowie den beteiligten Kommunen Coesfeld, Dorsten und Reken wurde deutlich, dass die Barrierefreiheit auf den Bahnhöfen und Haltepunkten zum Ein- und Ausstieg in den Zug als einer der wichtigsten Schritte angesehen wird.
Für die Realisierung des Gesamtprojektes ist auf dem Gebiet der Gemeinde Reken der Umbau des Bahnhofs Maria Veen zum Haltepunkt und der Haltepunkt Bahnhof Reken zum Bahnhof mit Begegnungsverkehr konkret geplant. Außerdem wird ein neuer Haltepunkt im Bereich der Ortslage Klein Reken (Mühlenweg / Buttstegge) realisiert, und die Maria Veener Bahnübergänge „Landsbergstraße" und „Am Kloster" werden zudem verkehrssicherer gestaltet. Wie bei anderen Infrastrukturmaßnahmen bezüglich der Bahnhöfe und Haltepunkte auch, ist eine Beteiligung der Städte und Gemeinden in Höhe von 20 Prozent an den Planungskosten für derartige Vorhaben zwingende Voraussetzung. Damit werden gleichzeitig der Bau und die Realisierung der Maßnahmen – ohne Kostenbeteiligung der Kommunen – fest vereinbart.

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